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Liebe und Sexualität in und nach den Wechseljahren – Das musst Du wissen!

Liebe und Sexualität in und nach den Wechseljahren – Das musst Du wissen!

Hitzewallungen, hormonelles Chaos, vaginale Trockenheit - Was passiert mit dem weiblichen Körper während der Wechseljahre und wie wirkt sich diese prägnante Zeit auf das Sexualverhalten aus? Ich habe hier eine kleine Einführung für Sie, für Frauen und auch Männer, zusammengestellt, sodass Sie gemeinsam, aufgeklärt und ohne Vorbehalte weiterhin Ihr Liebesleben lustvoll und sinnlich gestalten können.

Wechseljahre und was danach?

Die Wechseljahre verändern vieles im Leben der Frau. Nicht nur unsere Befindlichkeit und somit auch unsere Lebensqualität erfährt eine biologisch natürlich bedingte Änderung. Die gebärfähige Zeit wird von der Natur beendet. Doch die Fähigkeit zu einem weiteren ausgeglichenen Sexualleben bleibt bei uns Frauen genauso wie beim Mann bestehen. Lediglich mit dem Unterschied, dass der Mann bis in hohe Alter zeugungsfähig bleibt.

Unser weibliches Sexualleben wird jedoch besonders durch die Vor- und Nachteile der durch die Wechseljahre bedingten Veränderungen klar bis sehr ausgeprägt beeinflusst und verändert. Es sei an dieser Stelle tröstend darauf hingewiesen, dass der Mann ebenfalls in die Wechseljahre kommt und körperliche Veränderungen wie beispielsweise eine nachlassende Erektionsfähigkeit erlebt.
Mehr zu Erektionsschwäche finden Sie >> hier.
Medizinisch wird diese Zeit des Mannes als Andropause bezeichnet und wird oft mit der sogenannten 'Midlife Crisis' gleichgesetzt. Wir werden hierauf in einen gesonderten Beitrag eingehen.

Ich, Laura Anna Linn, spreche hier von Frau zu Frau zu Ihnen. Ich trage nicht nur persönliche Erfahrungen aus dieser Zeit und der Zeit danach in diesen Beitrag herein. Sie profitieren ebenfalls von den vielen therapeutischen Gesprächen, die ich über die Jahre mit vielen Frauen über und während dieser veränderungsreichen weiblichen Zeit gesprochen habe, die ich in dieser Zeit sexualtherapeutisch und/oder paartherapeutisch beraten und begleitet habe.

Was sind Wechseljahre?

In dieser Phase des Klimakteriums- Klimakterium kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie ‚kritische Zeit der Umstellung‘ - erfahren wir Frauen einen Schub von hormoneller körperlicher Veränderung. Unser weiblicher Körper bildet jetzt weniger der Botenstoffe (Hormone) Östrogen und Progesteron aus. Aufgrund dieser Veränderung gibt es weniger und unregelmäßige Eisprünge. Die Wechseljahre setzen ein: die monatlichen Blutungen lassen nach, werden unregelmäßiger, treten manches Mal sogar heftig bis sturzflutartig auf, bis die ehemals monatlichen Perioden schlussendlich völlig versiegen. Die letzte Blutung wird als die Menopause bezeichnet.

Wann beginnen die Wechseljahre und wie lange dauern Wechseljahre?

Im Schnitt sind Frauen in Deutschland Mitte 40, wenn die Wechseljahre eintreffen und ca. 51 zum Eintritt der Menopause.

Was sind Symptome der Wechseljahre?

Betroffene Frauen berichten dazu über Symptome wie:

  • ​​​​Schlaflosigkeit
  • Schwitzanfälle
  • Erröten
  • Gewichtszunahme/-abnahme
  • Nervosität/ schnelle Reizbarkeit
  • Trockene Bindehaut der Augen
  • Trockenheit im Hals / Trockene Schleimhäute, besonders im Kehlkopf
  • schnellere Erschöpfbarkeit
  • Verflüssigung des Vaginalsekrets
  • Trockenheit der Vulva und Vagina
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • und andere …

Was sind Risiken der Wechseljahre?

Neben der Menopause treten hormonell bedingt noch weitere Veränderungen und Begleiterscheinungen auf, die häufig sogar zu Dauererscheinungen ausarten.

Kommen wir zunächst einmal zu der positiven Seite dieses Klimakteriums. Die meisten von uns Frauen sind froh, dass sie sich nicht mehr mit der Empfängnisverhütung beschäftigen müssen und die Periode endlich los sind.

Die kritische Zeit der hormonellen Umstellung und auch danach birgt gleichfalls folgende Risiken:

  • deutliche Gewichtszunahme, Hitzewallungen, Schweißausbrüche, nächtliches Schwitzen, Schlaflosigkeit, schlechte Verdauung, wie Übelkeit, Unverträglichkeiten von Lebensmitteln und Alkohol, Gereiztheit, Stimmungsschwankungen von häufig gedrückter, schlechter Stimmung bis hin zur Depression und vieles mehr.
  • Nachlassen der Libido, der Lust und des sexuellen Verlangens
  • Trockenerwerden aller Schleimhäute bis hin zur völligen Trockenheit der Schleimhäute
  • Veränderung der vaginalen Sekretion - hierdurch Auswirkungen auf den Geschlechtsakt und unser ganzes Sexualleben
  • Unzureichende Durchblutung: Bei fehlender Erregung reicht es nicht aus um die Penetration schmerzfrei zu machen, wenn Ihre Vagina nicht erregt und nicht gut durchblutet ist.

Sexualität während und nach der Wechseljahre

Wird das Sexualleben, also die weibliche Sexualität während und nach den Wechseljahren nicht aktiv aufrechterhalten nehmen Lust und Verlangen selbstverständlich dann parallel zur natürlichen Reduzierung der weiblichen Sexualhormone ab. Dennoch ist der Libido-Schwund keinesfalls von Mutter Natur vorprogrammiert. Hier ist FRAU schon gefragt, etwas für die eigene, die persönliche Sexualität zu tun. Dies ist besonders in der Zeit des Klimakteriums für viele von uns Frauen allerdings nicht ganz so einfach, da viele von uns häufig doppelt bis mehrfach durch die verschiedensten Umstände und Anlässe belastet sind:

Viele Frauen sind berufstätig, führen – bei aller Emanzipation – noch neben Beruf und Familie den Haushalt. Wiederum andere haben erst später im Leben Kinder bekommen, denen zu Beginn bis während der mütterlichen Wechseljahre noch die Fürsorge gilt. Da bleibt FRAU kaum noch Zeit, um sich selbst, um den eigenen Körper, geschweige denn das persönliche Sexualleben zu kümmern.

Die Natur überrumpelt dann diese Frauen, die doch anscheinend alles richtig machen, jedenfalls nach bestem Wissen und Gewissen sich um Familie, Haushalt und Karriere kümmern. Greift der Ehe- oder Lebenspartner hier nicht helfend der FRAU unter die Arme und kümmert er sich nicht zumindest um das gemeinsame Sexualleben und hat er dazu noch wenig Einsicht in die weibliche Sexualität, so können einer solchen Beziehung schwierige bis leidvolle Jahre ins Haus stehen.

Vaginale Trockenheit

Besonders die Veränderung des Vaginalsekrets und der hiermit häufig einhergehenden vaginalen Trockenheit ist natürlich für uns Frauen für ein glückliches und ausgewogenes Sexleben belastend. Die eine Frau trifft dies mehr, die andere weniger. Doch auch der Partner und somit die Beziehung kann dadurch leiden. Eine nicht offen gegenüber diesen fraulich-körperlichen Veränderungen eingestellte Partnerschaft ist anfällig für Seitensprünge und/oder können sogar daran zerbrechen.

Um dies zu verhindern, bedarf es der gemeinsamen Auseinandersetzung und Aufklärung über die Funktion und Bedeutung des Vaginalsekrets im Geschlechtsakt. Vielleicht entsinnen Sie sich noch an die Zeit der gewünschten Empfängnis oder der sorgfältig geplanten Empfängnisverhütung. Und sagt Ihnen in puncto der natürlichen Geburtenkontrolle der Fingertest, der häufig in einem Zug mit ‚Knaus Ogino‘ genannt wurde etwas? (Knaus Ogino: Temperaturmethode auch als natürliche Empfängnis- oder Verhütungsmethode bekannt, mit welcher die empfängnisbereiten Tage erkennen)

Der Fingertest alleine hätte wohl nicht der Sicherheit alleine genüge getan. Doch lassen Sie uns an dieser Stelle kurz auf diesen eingehen, damit Sie sich ein klareres Bild über die Funktion und die Veränderung des Vaginalsekrets ein Bild machen können. Wie funktioniert der Fingertest? Haben Sie in jungen Jahren Vaginalsekret zwischen Ihren Daumen und Zeige- oder Mittelfinger genommen und dann die Daumen und Finger langsam auseinandergezogen, so spannte sich dieser Sekret an empfängnisstarken Tagen als ein Faden oder mehrere Fäden zwischen Daumen und Mittelfinger. Dieser schleimige, fadenziehende Vaginalsekret war die natürlich ideale Voraussetzung, um Sperma zum Follikel zu transportieren oder auch bis zu 48 Stunden fruchtbar zu erhalten.

An empfängnisschwachen Tagen dagegen blieb diese schleimige Fadenbildung aus. Der Sekret haftete dickflüssig bis nahezu trocken an Daumen- und Fingerkuppe.

Neben dieser körperlichen Funktion, die zur Fortpflanzung wesentlich mit beigetragen hat, war der Vaginalsekret unser natürliches Gleitmittel. Gleichzeitig erregte es den Partner um ein vielfaches, und erregt durch den Partner floss dieser Körpersaft reichlich.

Nehmen Sie dagegen heute – etwa nach der Menopause - etwas Ihres Vaginalsekrets zwischen Daumen und Zeigefinger, werden Sie feststellen, dass Mutter Natur dieses Sekret in eine annähernd wässrige Konsistenz verwandeln ließ. Damit hat das Vaginalsekret seine uns so vertraute ursprüngliche Fortpflanzungsfunktion verloren. Dennoch kann dieses Vaginalsekret auch nach den Wechseljahren reichlich fließen. Jedoch ist dies nicht nur unserem biologischen Tagesrhythmus unterworfen, sondern wird gleichzeitig stark von unserem erotischen Verlangen und unserem jeweiligen Erregungszustand beeinflusst.

Daher ist es in puncto vaginaler Trockenheit, mangelnder vaginaler Sekretion ein absolutes MUSS, dass BEIDE, Frau und Mann, sich mit diesem neuen Abschnitt des Lebens beschäftigen und auseinandersetzen. Der Mann sollte ebenfalls wissen, was die Auswirkungen dieser hormonell kritischen Zeit für seine Lebensgefährtin und die gemeinsame Beziehung bedeutet und bewirken kann.

Für viele Frauen sind diese Wechseljahre und die Zeit danach eine schwierige Zeit aber auch bereichernde Zeit, eine Zeit der Umstellung. Es ist auf jeden Fall eine Herausforderung, die es gilt anzunehmen. Jede Frau sollte bemüht sein, die persönliche eigene Sexualität für sich neu zu definieren, zu erfahren und zu erleben. Es ist wichtig, zu sich selbst und mit sich selber eine neue Vertrautheit zu erfahren, aufzubauen und weiterzuentwickeln.

Mit der eigenen Erfahrung, der richtigen Einstellung und guten Ratschlägen der eigenen Sexualität zu experimentieren, um mit oder ohne Partner weiterhin ein erfülltes Sexualleben genießen zu können.

Guter Sex während der Wechseljahre und danach: Gegen Trockenheit der Scheide und Schmerzen beim Sex

Lange Jahre haben viele Ärzte uns Frauen bei Beginn der Wechseljahre eine Hormonersatztherapie verordnet. Mittels dieser Therapie versuchte man die dann fehlenden Botenstoffe, also die weiblichen Sexualhormone, durch künstliche Hormone zu ersetzen. Neben der Verordnung der Pille wurden ebenfalls Hilfsmitteln wie Hormonpflaster, homöopathische Mittel, heute aber auch vegane Alternativen oder andere biologische Ersatztherapien- und Mitteln hinzugezogen.

Dies hat natürlich den Vorteil, dass viele der mit den Wechseljahren auftretenden Unannehmlichkeiten unterdrückt, verdrängt werden und somit ausbleiben. Allerdings höre ich auch immer wieder, dass Frauen zur einer deutlichen Gewichtszunahme neigen, wenn sie zu solchen Ersatzmitteln greifen, um beispielsweise Schwitzattacken entgegenwirken zu wollen.

Während einer Hormonersatztherapie bleibt vor allem die Feuchtigkeit – also der Hyaluron-Spiegel der Haut und damit auch der Schleimhäute weiter hoch. Dieses hat natürlich einen positiven Einfluss auf die Feuchtigkeit der Haut am ganzen Körper und somit ebenfalls auf alle Schleimhäute. Selbstverständlich bleiben auf diese Weise auch die Schleimhäute in der Vagina feucht und das Vaginalsekret zähflüssiger.

Der Feuchtigkeitshaushalt der Vagina bleibt also erhalten. Die vaginale Sekretion bleibt „schleimig“ und FRAU bleibt auch nahezu von der für die Wechseljahre und danach auftretenden typischen Trockenheit der Vagina verschont. Doch die Keule trifft spätestens mit Auslaufen der Einnahme oder direktem Absetzen der künstlichen Hormone zu.

Selbstverständlich gibt es Situationen und Fälle, in welchen auch heute nach aktuellster Forschung eine Hormonersatztherapie sinnvoll und richtig sein kann. Jedoch sollten Sie dies im Einzelnen mit dem Arzt Ihres Vertrauens besprechen.

Unabhängig davon sehen heute viele Ärzte und Gynäkologen wie auch betroffene Frauen eine solche Hormonersatztherapie-Behandlung eher kritisch, denn: „Ein Forscherteam des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden unter der Leitung von Prof. Kerstin Weidner hat nun herausgefunden, dass lediglich Hitzewallungen typisch für die hormonellen Umstellungen vor und nach der Menopause sind. Sie fordern deshalb, den Einsatz der Hormontherapie kritischer und individualisierter zu gestalten und Wechseljahre nicht als Krankheit zu verallgemeinern.“ (Quelle: https://www.uniklinikum-dresden.de/de/presse/aktuelle-medien-informationen/27-marz-2015-sinkender-hormonspiegel-selten-fur-beschwerden-in-den-wechseljahren-verantwortlich). Wir werden daher im Folgenden eher über Alternativen zur Hormontherapie sprechen und wie Sie sich mit einfachen Mitteln und Methoden helfen können.

Bei sexueller Erregung werden neben der Sekretion die Vulva und die Vagina stark durchblutet und die Vulva schwillt, vergleichbar wie ein Penis, an. Der Bereich der inneren Schamlippen und der Vagina selbst werden feucht. Das bedeutet, dass die Feuchtigkeit in der Vagina mit der sexuellen Erregung steigt wie der Penis des Mannes mit der sexuellen Erregung erigiert. Dieser vaginale Sekret ist also wie oben erwähnt das natürliche Gleitmittel, welches Mutter Natur uns Frauen zu Verfügung stellte und um das wir uns bis zum Eintritt in die Wechseljahre weiter nicht kümmern mussten. Doch aufgrund der dünnflüssigeren Konsistenz des Vaginalsekrets oder Mangel an natürlicher Feuchtigkeit ab ca. 50plus ist es für ein lustvolles erotisches Sexualleben ratsam, die natürliche Feuchte durch Gleitmittel zu ergänzen oder gar auftretender vaginaler Trockenheit mit Gleitmittel oder natürlichen Ölen entgegen zu wirken. So können Sie den lustvoll verlangenden Sexualakt unterstützen und tragen gleichzeitig zur Pflege und Feuchtigkeitsvorsorge ihrer Schleimhäute im Bereich von Vulva, also ihrem natürlichen Schambereich, und der Scheide, der Vagina bei.

Hier empfehle ich ein wasserbasiertes Gleitgel „Woman Bodyglide“ für trockene Haut, das sehr verträglich ist. Auch Frauen, die zu Blasenentzündung oder Pilzinfektionen neigen verwenden es gerne: Einfach beim Liebesspiel auf Penis, Vulva und auch in die Vagina geben, sodass die Reibung vermindert wird und Sie sich wieder bedingungslos lieben können. Natürlich ist das Gleitgel auch ideal einsetzbar bei der Selbstbefriedung für Frau oder Mann. 

Sex im Kopf gegen Libidoverlust

Nach und in den Wechseljahren ist die fehlende Lust oft ein Problem, das Frauen und ihre Beziehung stark belasten kann. Bevor Sie also zum Gleitgel greifen, ist es wichtig, dass sie erregt werden. Sexuelle Erregung findet als erstes im Kopf statt.

Stimulieren Sie Ihre Libido doch einmal durch das Lesen erotischer Literatur. Genießen Sie das Lesen einer erotischen Erzählung in einem entspannten Umfeld. Auch Paare können gemeinsam solche Literatur genießen: man liest sich gegenseitig vor oder liest für sich und spricht dann über die Thematik. Das bietet auch Stoff für Unterhaltungen, in der Paare offen über Ihre eigene Sexualität und Fantasien sprechen können. Auch erotische Filme können sich auf Ihre Libido auswirken. Probieren Sie Verschiedenes aus und trainieren Sie Ihre Lust.

>>Hier kommen Sie zu meinem ersten erotischen Lesetipp!

Dann ist es Ihnen überlassen ob Sie Ihre Erregung mit einem Partner teilen möchten oder einfach genießen sich selbst zu verwöhnen, oder vielleicht die Erregung über eine längere Zeit aufbauen lassen.

Entspannung und ausgiebiges SEXspiel

Ihr Körper braucht länger um in Fahrt zu kommen? Ist Ihre Libido vielleicht während oder nach Ihren Wechseljahren durch Belastung, Stress oder nur einfach so ein wenig eingerostet? Dann suchen Sie unbedingt das Gespräch mit Ihrem Partner. Sprechen Sie darüber, wo Ihnen der ‚Schuh drückt‘. Es muss Ihnen nicht peinlich sein, denn auch MANN hat sicherlich schon mit einigen Erscheinungen des fortschreitenden Alters zu kämpfen. Die Erektion steht vielleicht nicht mehr so schnell oder sein dann erigierter Penis verfügt nicht mehr über die ehemals jugendliche Steife.

Und wenn man vielleicht erst einmal über seinen Schatten gesprungen ist und das Kind beim Namen genannt hat, so werden Sie sehr rasch feststellen, dass Ihre Initiative auf große Gesprächsbereitschaft fällt. Denn auch Ihr Partner/Partnerin hat Sehnsucht nach Liebe, Zärtlichkeit und gemeinsamer Erotik.

Kommunikation und Liebesspiel sind daher der Schlüssel zu einer guten erotischen und lustvollen Liebesbeziehung auch oder gerade mit fortgeschrittenem Alter! Grade wenn es zu dem Umbruch der Wechseljahre im Leben eines Paares gekommen ist oder dieser Umbruch schon hinter Ihnen liegt, ist es wichtig, seine Gefühle zu teilen und zusammen herauszufinden, wie Sie gemeinsam einen Weg finden Ihr Sexleben zu genießen.

So berichtete mir Clara: „Unser Sexualleben ist auch jetzt mit Ü60 sehr intensiv. Wir haben beide große Bedürfnisse nach Zärtlichkeit und körperlicher Liebe. Außerdem seht jetzt kein Kind mehr plötzlich am Bett… Wir nehmen uns sehr viel Zeit für einander.“

Lassen Sie sich also Zeit beim Vorspiel oder besser gesagt bei Ihrem erotisch zärtlichen Sexspiel. Ein ausgiebiges Sexspiel hat für Sie beide Vorteile. Sie können sich gegenseitig massieren, den Körper des anderen zärtlich erkunden, so seine und die eigenen Vorlieben erneut erfahren. Nehmen Sie gemeinsam ein Bad bei Kerzenschein. Nehmen Sie sich doch einmal mehrere Stunden, so wie Clara und Max es immer wieder tun. Lassen Sie eine erotische Stimmung entstehen, bauen Sie langsam Ihre Erotik, Ihre Liebesspannung auf. Flirten Sie, küssen Sie zärtlich und ausgiebig, streicheln und berühren Sie sich. Greifen Sie hierbei vielleicht auch zu einem verführerisch duftenden Körperöl, wie das The Ritual of Happy Buddha trockenes Körperöl oder zu einem Gleitgel, wie dem wasserbasiertes Gleitgel „Woman Bodyglide“ für trockene Haut, wenn Sie den Intimbereich erkunden und streicheln. So steigern Sie langsam die Lust in FRAU und MANN.

Vielleicht entdecken Sie Stellen an Ihrem Körper, die Ihnen nun viel Lust bereiten und denen Sie früher sonst nie Beachtung geschenkt haben. Füße, Brüste, Hände oder Po können massiert, gestreichelt, geküsst, geleckt werden. Es wird Sie erstaunen, welche Körperteile Ihnen auch Lust bereiten können. Aktiv den Partner zu berühren und ihm Lust zu bereiten, kann für FRAU wie MANN sehr erregend sein.

Max hat Claras Füße immer für sinnlich gehalten. Eines Abends beim Fernsehen nahm er Claras Füße in seine Hände und begann ihre Füße zu massieren. Er hatte nicht gewusst, dass Clara es so sehr genießen würde, von ihm an ihren Füßen berührt, gestreichelt und geknetet zu werden. Clara war daraufhin so entspannt und erotisiert, so angeregt, dass auch sie die Lust verspürte Max zu verwöhnen. So entstand eine erotisch, verführerische Stimmung und die in sinnlich körperlicher Liebe noch auf der Couch ihren Höhepunkt fand.


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